bruchstücke
mir das Herz zum Hals.
Dort bleibt es stecken.
elsa_fin - 1. Februar, 09:03
Robustes Mandat (Kampfeinsatz deutscher Soldaten innerhalb der Natoverpflichtungen mit der Tendenz zu Selbsmordsprengstoffanschlägen)
Prozessoptimierung (96 aus betrieblich bedingten Gründen gekündigte Arbeitnehmer innerhalb eines halben Jahres mit anhängenden Leben (Familie, Existenzgrundlagen, Empfindungen)
Leidenschaftliche Affäre (Zweitbeziehung mit Priorität der körperlicher Lust als Ausgleich zum vorhandenen Status Quo: solide, erfolgreich, beruflich eingespannt)
Synergienbündelung (Schließung von Schulen auf dem ländlichen Raum aus Kostengründen)
Ökosteuer (sogenannte n i c h t zweckgebundene Umweltsteuer auf Kraftstoffe, die nicht für den Umweltschutz verwendet werden muss - Wie hoch ist in Deutschland der Anteil erzeugter Energie aus erneuerbaren Ressourcen Sonne, Wasser, Wind - über 10 unter 10 Prozent oder anders gefragt - welche Branchen werden stattlich (staatlich) subventioniert und gefördert? Konzerne, Mittelstandsunternehmen? (Mittelstandsunternehmen haben selten Vorstände))
und was mache ich mir Kopf und Verstand, mein Leben ist so oder so und so, sowie so nur verträumt
elsa_fin - 30. Januar, 09:05
Die Perle
Ich fand die Kombination einen kurzen, schlichten schwarzen Kleides mit einer Seeperlenkette schon als Mädchen wunderschön. Es erinnerte mich an Tante Emma. Sie war vollkommen aus der Froschperspektive einer 4-Jährigen und duftete. Sie duftetet nach Früchten. Die Kette hinter der Schaufensterscheibe strahlte in die einsetzende Dämmerung eines Novembertages, wie damals als Perle um Perle, eine Schnur perlmuten Lichts über meinem Kopf bildeten und mit den vollkommenden Bewegungen eines zierlichen Körpers hin und her schwangen und während Emma lachte (sie war stets fröhlich), sah ich diese tiefe graue Linie zwischen Ihren Brüsten und kleine zarte, Röschen aus schwarzer Spitze, die der Rand des Kleides (wie ich jetzt finde scheu) hervor gab. 258 Euro stand in wohlgeschwungener Tintenschrift auf Schildchen in der Auslage. Selbst wenn ich mir den Preis mühsam über den Verlauf eines Jahres absparen würde. Dachte ich. Die Perlen verschwänden in einer Schatulle. Ich setzte meinen gewohnten Weg über das nasse Pflaster der Straße fort.
Die Dreiraumwohnung
Ein später Nachmittag im November. Draußen dunkel. Das Klacken im Türschloss kündigte an, dass Sie kam. Sie klapperte in Ihren Schuhen über die Dielen und zog diese am Ende des langen Flurs aus , indem sie aus ihnen herausschlüpfte und mitten im Raum liegen lies. Du siehst müde aus, meint Sie. Ich empfand ausschließlich Schmerz. Facetten. Ein vibrierendes Brummen hinter der Stirn, ein erbrechendes Herz und Schwere in den Gliedern So sah ich es. Ihr Körper hingegen war mit Leichtigkeit gefüllt. Mag sein ich war neidisch. Bekommst du eine Erkältung? Nein. sagte ich. Dachte: Und wenn, ist diese Krankheit längst chronisch.
elsa_fin - 23. November, 16:12
Geboren hinein in Stammlinien, Schicksalparallelen.
Nicht Gleichheit sondern Ergänzung?
Falsch.
elsa_fin - 20. November, 13:49
Scheint Erlösung zu sein, ob wir es selbst aus dem Herzen sagen oder hören.
elsa_fin - 14. November, 17:32
Ich müsste lesen, denke ich. Dann wäre ich im Lesesaal zwischen Bücherstapeln sitzend, lesend und käme von einem ins andere (ich traue Büchern mehr seriös, mehr Wahrheit zu als Netzseiten - vielleicht handfest ein Buch anfassen kann und eine Netzseite veränderbar ist, ohne das wir diese Veränderungen bewusst wahrnehmen, nachweisen können (oder ich kann es (noch)nicht)), ich würde verstauben, weil es so lang dauert jedes Wissen aufzunehmen. Ich möchte aber jetzt schreiben und ohne jedes Detail beleuchtet zu haben oder die eine Theorie mit einer anderen aufzulösen. Schreibend auf einem Bein stehend.
Seit ein paar Tagen ist das morgendliche Schminken keine Gewohnheit sondern eher ein präziser Plan um einen Zufall zu kreieren. Ich las über die Wirkung der Farben und wählte einen Lippenstift aus mit dem auf die Sinnlichkeit der Konturen achtend meine Lippen überzog. In der Straßebahn gab es keinen Sitzplatz mehr und ich lief in die Richtung einer dieser Stangen an denen sich Halt bot, stolperte ich wie zufällig und verlor meine Tasche aus der die Unterlagen und mein Parfümzerstäuber hervorquollen. Sie lächelte freundlich und bückte sich (dabei schob sich ihr Rocksaum nach oben und gab die ihre zarten fast knochigen Oberschenkel ein wenig mehr frei. Ich nahm ihre verspielten Fesseln in den zierlichen Schuhen wahr. "Frauen wohnen wohl in Ihrer Handtasche. bemerkte sie fröhlich. Hingegen der Mann hinter mir, größer als ich, mit schwarzen dichten Haaren telefonierte unbeachtet dessen konsequent auf seinem Handy.
elsa_fin - 7. November, 09:08
Ich bin, was du sein wirst .
Ich war, was du bist.
Nothing about me.
Something about.
elsa_fin - 29. Oktober, 15:38
Vertrau mir Mond
(flüsterte die Frau).
Den König der Welt
ersticke ich in Liebe.
Am fünften Tag
entstanden die Sterne.
Heut' ist Freitag - wie schön und bloß gut:
Ablauffreie Zeit am Wochenende.
elsa_fin - 28. September, 09:39
Transformationen. Was von Tagen über bleibt. Aus einem gebrannten Stein (weiß nicht was er vorher war: Teil einer Wand in einem Haus mit Leben, Liebenden ... bis man es abriss ... ). Hab den Stein mitgenommen, aus einem Spaziergang heraus. Vom Wegerand. Aus einem gebranntem Stein wird ein Kerzenträger. Aus einer Kerze Licht. Was bringt mir ein nächster Tag?
Starry, starry night. Ich mag dieses Lied.
elsa_fin - 24. September, 00:22
Ich mag dieses Lied.
elsa_fin - 24. September, 00:00