auf suche(n)
Hin und her suche ich N ä h e (wie ich in einer bestimmten Nacht empfand, von der ich mir fast nicht mehr sicher bin, ob es diese Nacht überhaupt gab). Ob es mich s o überhaupt gab!?
Doch da ist etwas. Gefühltes. Verstreutes. Nichts Greifbares. Ich bin stumm, und finde kein Wort.
Schleiche (mögest du mich nicht sehen) herum.
Lebe in einer Welt (Toastscheibentheorie), in der es dich n i c ht gibt? Gab es dich? Glücklich.
Da ist: Eine Ahnung unwirklicher Restspuren.
elsa_fin - 11. Februar, 19:00
ich kann (möchte) mir ungern vorstellen, dass menschliche raster auch so funktionieren, dass sie küssen ohne zu lieben ( zumindest ohne vorher darauf hin zu weisen es ist lust oder gier oder hass)
dass sie leid und schmerz ergötzlich, labend finden. es ist manchmal so, häufig ist es so. verdrängen ist naiv, ich mag meine welt nicht verträumen. ich möchte kraftvoll annehmen und mich in solch'
momenten ganz bewußt, mit einem warmen herzen für einen liebevollen umgang entscheiden. für liebe entscheiden und lächeln. ja ich lächel dich an.
elsa_fin - 13. Dezember, 11:03
(Ich wußte doch). Dann male ich.
Erstmal. Und ersticke vorsorglich die Nachtbraut, bevor im Augenblitzen dreiecksspitze
Zähne etwas reißen müssen, denn diesmal möcht' ich BLEIBEN.
elsa_fin - 20. September, 11:25

Antworten frei: Warum lebe ich?
Antworten reich: Wie lebe ich?
elsa_fin - 27. August, 16:50
.
Ein zäher Anfang:
Was mich heut im Innen nach Antworten im Außen suchen lässt,
erscheint mir übervoll. Und ich denke Fragmente und Fetzen.
Es scheint mir keine Bedeutung zu haben, sich Gedanken zu machen.
Es stört viel mehr gewohnte Abläufe.
Mein F u n k t i o n i e r e n.
Innehalten. Innen halten.
Mein Funktionieren hält fest.
elsa_fin - 15. August, 09:41
Ich lebe mein Leben in wachsenden Ringen,
die sich über die Dinge ziehn.
Rilke
In der letzten Woche ist mir der Dichter vor die Füße gefallen, zumindest seine Worte, warum berühren sie mich, warum lese ich sie bei etlichen anderen Menschen. Rilke ist doch sehr religiös oder?
... ich sollte mein Blog ordnen
... ein Gedicht in einem gedrucktem Buch (nichts großes und ein Anfang - ich freu mich)
... 3 Bilder verkauft (wollte ich mich eigentlich von denen trennen - wenn ich Kunstausstellungen besuche - meine ich: Ich möchte noch soviel lernen über das Schreiben, Malen, Zeichnen und Fotografieren)
... ein paar Schritte weiter, weg von Rilke , andere Autoren lesen, vielleicht auch
Sachliteratur)
und wie weiter.
HEITER. Vermutlich.
elsa_fin - 4. August, 09:31
Mondbraut und Sonnentag
elsa_fin - 24. Mai, 23:40
Ein Stern fraß meine Seel'
verschmeckte Leid
konnt' nicht an einem Orte bleiben,
am nächsten nicht.
Bin ich bei mir?
Es folgte barfuss
dem Nebelpflug auf
Lebensackern um zu finden,
in der Erde Furchen
und schrieb von unterwegs:
Was sucht das Glück
im Laut des Falken,
in einem Höhlenschosse,
am Lächeln eines Mädchens
im Straßenrandstaub.
Im Moment allein.
Ruhte ich?
Zum ersten Morgenaufstand
einer Regenbogengalaxie
ist Stille.
Schützende Nacht schluck.
Ganz Stern.
Seit kurzem sehe ich den Film "Das wandelnde Schloß" wiederholt von vorn und nochmal von vorn. Kann man denn einen Stern ganz verschlucken?
elsa_fin - 17. April, 08:20
und müde Montagmorgensicht und Herr Jani -ich brauch dringend nochmal dieses Liedchen von heut morgen. Bitte. ;) ...

elsa_fin - 5. März, 20:40
an den, der mir lieb ist
einen Lidschlag aus Sehnsucht
und einen Augenblick voll Mond.

elsa_fin - 4. Februar, 00:04