Blutroter Regenbogen
Ich saß an einem recht lauen Sommerabend auf der Terasse unter den Laternen des kleinen Cafes am Fluß und trank ein Glas Pinotage. Es hatte geregnet - nur kurz, dass ich meine weiße Twinset Strickjacke um die Schultern legte und dabei am Nebentisch diesen fluchenden Mann bemerkte, der (ich konnte sie nur mit dem Rücken sehen - die schmale Taile an der sich das leichte Stoffkleid anschmiegte ohne ihre Haut zu berühren floss es um sie herum) einer Frau mit aufgesteckten Haaren gegenüber saß. Sie stritten ...
elsa_fin - 19. Januar, 21:33



Er legte die Hand um die schmale Taille seiner Frau ,und zog Sie an sich.
Vielleicht war es in diesem Moment, als ich die Einsamkeit zu schätzen gelernt habe; wenn die Liebe vergeht, bleibt nur noch die Erinnerung an die ersten Stunden.
Ich will diesen Moment festhalten und vergesse dabei zu lieben."
(*sorry, aber ich konnte diesen Text nicht so stehen lassen*)
Grüße
Sie machen mir Spaß - MALLES - nur zu und mehr ...
Die Frau am Nebentisch war aufgesprungen. "Komm mir nicht damit ... " schrie sie und ging unter den Blicken der Gäste die Uferpromenade entlang. Er sah traurig aus und kippte seinen Congnac hinter - legte einen Geldschein neben das Gedeck und stand auf. "Haben Sie heute schon etwas vor?° Meinte er mich. Etwas unbeholfen stand er da."Es ist eh schon gleich. - wollts versuchen wissen Sie - das Mädchen zurück holen."
"Könnten Sie sich bitte hinsetzten" flüsterte ich "die Leute starren uns schon an. Ich falle nämlich nicht gern auf" Er schob den Stuhl, setzte sich als würde er länger bleiben wollen, ordnete seine Anzugjacke fisselig über die Lehne."Zwei Kaffee" warf er dem Kellner zu, mir einen eher scharfrandigen Blick, der mich mustere, was dachte er wohl - dann fragte er: "Mögen Sie Verdi?"
Ich antwortete: „Ja. Und Bach ebenso.“
Es gibt ja den Typ Frau, der auf geistlose Sprüche steht. Aber manchmal wird man ganz gerne überrumpelt.
Warum ist er Ihr nicht nachgerannt?
Einmal ist es richtig; ein anderes Mal genau das Gegenteil.
So so er hatte also traurige, kraftlose Augen ...
"Auf der anderen Seite des Flusses" formulierte er in langsamen Tönen. "Welche Seite ist es, wenn wir den Mythen folgen, gibt es zwei. Die des Todes und die des Lebens. Enschuldigung. Nur ein Gedanke. Ich hab mich nicht vorgestellt. Hans Raa. Ich arbeite am städtischen Museum - vielleicht war der erste Satz grad deswegen ein wenig nachdenklich eingestaubt."
"Angenehm" ich reichte ihm meine Hand über das zwischen uns des Tisches. "Mein Name ist Lilli."
„Es fällt den Menschen nicht leicht, Trennungen zu akzeptieren. Erst wenn sich die Liebe in Haß verwandelt und man nacheinander rücksichtslos alle Träume verraten hat, wenn der Augenkanal beim Anblick des ehemals Vertrauten Berge von Steinen in den Magen leitet, fängt man an durch zu blicken. Es ist die Gewissheit von tiefer Abneigung gemischt nie enden wollendem Verlangen, die einen Mann zum Aufgeben bringt.
Frauen sind Egoisten“, oha, dieses Cliché hatte ich ja schon lang nicht mehr gehört.
„Selbst als ich schon am Boden lag, und Ihr die Wahl ließ, mir den Todesbiss zu verpasssen, oder meine Unterwerfung anzunehmen, trampelte Sie immer noch auf mir herum.
Die Liebe meines Lebens, dachte ich einst; jetzt ist sie der Tod desselben.
Und Sie...?, verstehen Sie wovon ich rede?“