Nebel
Schwarzer Bohnenteer voll Koffein schenkt geröstete Sonne aus einem einem Wiener Cafe mit Betriebsamkeit der Kellner als Erinnerung - so wie´s im Sommer ist. Ein wenig Luft mit Kaffee steigt wärmer als sonst empfunden als Geborgenheitstrost ist er, in der Tasse. Verdampft daraus - schlängelst sich pfeifenpafferisch in die Kühle des Morgens ein - wird seines großen Bruders Duft. Dem Nebel eigen und bleibend - umhüllt die Bäume sanft und kühl zugleich. Zum Frühstück aus Tautropfen an den Ästen zerstibt er in die Farbe schwarz die doch noch seine ist obwohl er grau geworden ist ein wenig und verfällt ihnen, den Bäumen als Frühgetränk in die Vielfalt der Welt als nicht erkennbarer einer von vielen kleinen kondensierten, luftfeuchten Tropfen und fällt und fällt - keinem mehr auf. Es ist nebelig sagen die Menschen und Zeit für einen Kaffee ohne Zucker. In solch harten Zeiten.
elsa_fin - 13. Oktober, 09:26



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