melancholieexperimente
den menschen in die augen sehen auf dem bürgersteig entlang der stadtstraße - inmitten der stadt. ich sehe ihnen in die augen. direkt, fordernd. sie lächeln zurück - verwundert, fragend , neugierig. blicken standhalten, sie senken den blick, oder sehen in die weite oder mich gar nicht. ich sehe den menschen in die augen. so sein wie ich bin. wie bin ich? in allem such ich dich, dich nur dich. gedanken die sich wie eine lausige laus auf der leber festkrallen.die sieht mir starr ins seelenleben - dann werde ich heute abend noch laufen um sie abzuschütteln und es wird mir nicht gelingen, dann vor dem fernseher, werde ich zu einer unter vielen und zappe und bleibe hängen und find mich doch nicht ab. DORNRÖSCHENSCHLAFin anderen welten wäre ich eine zauberin und stritte mit den göttern rhetorisch souverän übers wie des seins und eine kriegerin des wanderns; nach den trommeln tanzend mit irrwegsentscheidung immer wieder und wieder aus (na und) der sicherheiten scheinbaren wärme. die keine ist sondern stumpf macht und abgefunden. so bin ich und anders KRANK. kann nicht anders, wie auch soll das gehn (frag ich - crying, crying) so trunken noch von dem einem kuss aus puren leben auf meiner haut.
Ich küßte einmal so, daß ich es nie vergaß ... Den Rest des Erdenseins kann ich nicht Leben nennen. (Ibn Hasm) ... Doch da ist noch ein Falter. Und dem gehste nach, denn der ist so schön bunt. Robert Gernhardt
Ich küßte einmal so, daß ich es nie vergaß ... Den Rest des Erdenseins kann ich nicht Leben nennen. (Ibn Hasm) ... Doch da ist noch ein Falter. Und dem gehste nach, denn der ist so schön bunt. Robert Gernhardt
elsa_fin - 12. September, 15:59


