Harlekin vor dem Spiegel - Allegorie der Liebe.

Realität ist die Summe der eigenen Wahrnehmungen. Schiebe ich die Seitenflügel, des Spiegels, sehe ich mich in unendlichen Gesichtern, die mein sind. Ich glaube nicht mehr (an ihn) und wische mir das Make up Bahn für Bahn aus dem Gesicht. Es geht mir besser so, als stets zu denken: Was wäre wenn, dann, sonst. Es wäre nicht wahr, wenn ich sage: Ja! Ich halte es so aus und trage es, denn ich bin nicht stark. Ich bin ein Harlekin.
Mein Gesicht, sieht ein wenig müde aus. Das füntfe, das zehnte das siebente. Ich sehe mein Lächeln im Spiegel und weine und wein' und weine - morbus amatoris und dass ich ihn nie besaß.
elsa_fin - 5. November, 14:28


