Ein Stern fraß meine Seel'
verschmeckte Leid
konnt' nicht an einem Orte bleiben,
am nächsten nicht.
Bin ich bei mir?
Es folgte barfuss
dem Nebelpflug auf
Lebensackern um zu finden,
in der Erde Furchen
und schrieb von unterwegs:
Was sucht das Glück
im Laut des Falken,
in einem Höhlenschosse,
am Lächeln eines Mädchens
im Straßenrandstaub.
Im Moment allein.
Ruhte ich?
Zum ersten Morgenaufstand
einer Regenbogengalaxie
ist Stille.
Schützende Nacht schluck.
Ganz Stern.
Seit kurzem sehe ich den Film "Das wandelnde Schloß" wiederholt von vorn und nochmal von vorn. Kann man denn einen Stern ganz verschlucken?
elsa_fin - 17. April, 08:20