Dienstag, 29. August 2006

Nur kurz

und grad gelesen Erdmöbel verspielen sich für die Rückkehr des Sommers (mir ist auch der Herbst lieb - mir ist es meist lieb wie es ist) und dann müsste/möchte ich/Frau Fin am 1. September nach Berlin, das ginge eigentlich, weil ich Berlin mag und auch als Mündl-Prüfung-Überstandbelohnung. Nur nachdenken mag ich darüber jetzt nicht ... lernen hin lernen her, von dem ich mir heute einen Ablenkungskaffee gemehmigt habe - halt falsch es war eine russische Schoklade mit mindestens einer halben Flasche Schnaps drin. Meinte ich schmeckend. Ich bin außer im Rotweinen wenig trinkfeste - das als Randbetrachtungsbemerkung und damit sich mein Genuss des Getränkes in den Anstand relativiert. Was ist in russischer Schokolade? Weinbrand (?) Wodka nicht oder (?) - das wäre russisch ...

Es ist schön, Menschen wahr zu nehmen und zu zu hören, was sie bewegt - heute war das eine Parkplatzwärterin, mit buntem Regenschirmchen - wahrscheinlich war ich an diesem regennieseligen Tag, ihre einzige Einnahme und mein zu einer Art Damenhandtasche (es liegt alles frei um herrenlos) umfunktioniertes Auto, das einzige auf dem asphaltiertem Parkplatz. Erklärte sie mir freundlicher Weise den Weg zum Schloss. Der 20 minütige Spaziergang war unter alten sehr hohen Laubbäumen und ich dachte kurz auch hier könnte man Schlössernächte leben. Das Kleine Cafe war ziemlich voll wohl eine Reisegruppe und am Nebentisch ein Pärchen, nein eigentlich waren es z w e i, die so wie sie saßen und erzählten und am kakaohaltigem Getränk nippten - noch ziemlich neu für einander waren. Schien mir. Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne (das war Hesse ...) manchmal können wir ihn wahr nehmen zartes Magiegeglitzer so leise - bis einem die nette Bedienung aus dem belauschen fremder Gespräche reißt und eine russische Schokolade empfiehlt ...

Rum - war es Rum drumherum um die Schokolade aber das wäre kubanisch in meinen Vorstellungen von der Welt ... was ist denn nun in russischer Schokolade?

Dinge sind weder groß ...

noch klein, sondern das, was man aus ihnen macht.

So hat das Sonnenbumenfeld an gelb verloren beim vorbeifahren gewannen die Ebereschen am Rot der Beeren. Frau Fin saß auf meinem Kopfkissen fragte mich ein wenig bedrückt, ob denn Feen so ansich zu einem Schloß passen würden und erzählte mir außerdem, dass sie einen Kobold besuchte letztens und der kleine Geselle auch die Angewohnheit hatte, sich beinbaumelig auf Tassenränder zu setzten. Mhm .... meinte ich und las noch eine Zeile aus meinem Buch und dann fügte ich hinzu das passt ja als nette Angewohnheit so - bei den Schlössern allerdings bin ich unsicher. Es gibtgar keine richtigen Schlösser mehr Frau Fin, das sind dann Museen und Feen sind doch keine Ausstellungsstücke oder doch.

scloss-001

Schloßhotels mit Ambiente sozusagen - hochglanzprospektbeschrieben wären da noch - ja wenn Sies mögen liebe Frau Fin imReisebüro zu buchen. In Schottland gibst noch alte Schlössermauern ...vermutlich brauchen Feen einfach nur Küsse - wenns die auf Schlössern geben sollte ... passt auch ein Schloß Küsse scheinen mir jedoch das wichtigste ... geküsste Feen reden nicht zum Beispiel mir die Ohren voll, wo es doch längst Zeit für Traumräume ist.

augenblicksaufnahme

holz

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im traumtaumel (ver)tausche ich (fast) alles auch gedanken und gefühle welche sind deine und oder aber meine? wer ist wer hinter allem?

grad geschrieben

Schön,
dass du Dinge fotografierend so fest halten kannst,...
EinGedicht - 14. Juni, 00:03
Schön.
:)
EinGedicht - 13. Juni, 15:43
traute
:D.
sternenfindelkind - 10. Juni, 14:21

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